Zu Besuch im DDR-Motorradmuseum

Motorradliebhaber müssen mindestens ein Mal das DDR-Motorradmuseum besuchen. Denn dieses enthält 140 restaurierte Motorräder, Mopeds und Roller aus den 40 Jahren der DDR-Produktion. Das Museum bezog Ende 2008 die historischen S-Bahn-Bögen zwischen dem Alexanderplatz und dem Hackeschen Markt, gegenüber dem Berlin-Carré. Von den Herstellern sind einfach alle im Museum vertreten. Selbst Sport- und Rennmaschinen, sowie Gespanne und Fahrzeuge der Nationalen Volksarmee (NVA), der Polizei und der Feuerwehr sind ausgestellt. Zudem können im Museum richtige Schätze und Modelle des Kultrollers „Schwalbe“ bestaunt werden.

Der erste Eindruck vom DDR-Motorradsportmuseum

Bereits beim Eintreten schlägt das Herz jedes Motorradliebhabers höher. Es fallen sofort paar Modelle ins Auge, welche magisch und anziehend wirken. Wer Motorräder liebt, wird sich in diesem Museum sicherlich wie im Himmel vorkommen. Einzig eine Tatsache schmerzt etwas – nämlich dass die Motorräder zwar angeschaut, aber nicht angefasst werden dürfen.

Von alltagstauglichen Motorradklassikern bis hin zu Offroad Motorrädern

Wenn man die Treppe hinunter läuft, trifft man auf der unteren Etage auf zahlreiche Schönheiten. Für den Eindruck einer Zeitreise sorgen Gegenstände aus der damaligen Zeit. Man kann verträumt durch die Motorradklassiker wandeln. Wer ausreichend Geduld besitzt und den Blick von den Schönheiten reißen kann, sollte sich die technischen Details auf den Ausstellern durchlesen. Mit dabei sind auch Sondermodelle, wie „Moskwa“.

Die bekanntesten Hersteller und Fahrzeuge der DDR-Behörden

Der nächste Ausstellungsraum ist nicht weniger interessant. In diesem sind bunte Motorradmodelle des Herstellers ausgestellt. Immerhin gehörte MZ bis zur Wende zu den größten Herstellern von Motorrädern auf der Welt. Im selben Raum entdeckt man schnell auch Fahrzeuge der DDR-Behörden. Daneben findet man in diesem Raum eine rekonstruierte Altberliner Kellergarage von 1962 vor.

Der letzte Ausstellungsraum lädt zum Verweilen ein

Im letzten Raum des DDR-Motorradmuseums werden Filme aus der vergangenen Zeit gezeigt. Durch diese stellt man leicht fest, dass die Bürger der damaligen DDR offensichtlich so richtig begeistert vom Motorradsport waren. Neben Werbefilmen kann man Dokumentationen von Motorradrennen sehen, bei denen es über Feld und Wiesen geht. Tatsächlich galt der Motorrad-Geländesport als eine beliebte Sportart in den Anfängen des DDR.

Ein Museum, das die Liebe zum Motorrad so richtig unterstreicht

Die Liebe zum Motorrad war in der DDR offensichtlich wirklich groß und vielseitig. Das DDR-Motorradmuseum spiegelt dies wider. Denn bei fehlenden Ersatzteilen wurden welche einfach selbst angefertigt, wobei ganze Verkleidungen nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen geschaffen und montiert wurden. In diesem Museum kann man die Liebe der Fahrer zu ihren Motorrädern deutlich spüren, weshalb dieses Museum ein Muss für jeden Motorradliebhaber ist.

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