Skuriles Autozubehör

Das Auto stellt im Grunde ein zweites Zuhause dar. Und es wird auch dementsprechend gepflegt sowie individuell ausgestattet. Doch in manchen Fällen nimmt dies so richtig skurrile Ausmaße an. So reicht das Zubehör für die individuelle Ausstattung des Autos von überdimensionalen Aufklebern bis hin zu ausgefallenen Autositzbezügen. Im Folgenden werden die verrücktesten Autoaccessoires vorgestellt.

Ausgefallene Autositze

Wer seine Autositze einfach mal anders haben will greift zu Autositzbezügen, die alles andere als langweilig sind. So werden auf dem Markt getigerte Muster angeboten, rosa Bezüge mit Plüsch, Bezüge mit Comic-Motiven usw. Auch ein Blümchen-Outfit für die Autositze sowie Bezüge mit Hello Kitty können problemlos im Handel gefunden werden. Die Auswahl ist riesig und die Kinder im Wagen sowie die stolzen Besitzer freuen sich.

Das Lenkrad als ein Statement

Das Lenkrad wird im Wagen ebenfalls nach Wunsch in ein Accessoire verwandelt. Auch in diesem Fall werden der Fantasie einfach keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl der Ummantelungsmöglichkeiten für das Lenkrad ist ebenfalls groß und reicht vom Plüsch bis hin zu diversen Mustern, wie zum Beispiel dem Blumen-, dem Punkte- oder gar dem Tigermuster. Selbst Comic-Motive gibt es für das Lenkrad, damit dieses den Autositzen optisch perfekt angepasst werden kann.

Die Extravaganz bei Rückspiegeln

Selbst der Rückspiegel kann dazu dienen, das Auto optisch individuell den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben anzupassen. So wird dieses sehr oft mit verschiedenen Gegenständen behangen. Zu diesen zählen sowohl Ketten und Stoffwürfel, als auch Stofftierchen und sonstige Aufhänger. Der Rahmen selbst lässt sich ebenfalls auffällig gestalten, und zwar durch eine Umrandung oder einen Stoffrahmen, durch welche der Rückspiegel ein Barock-Aussehen erhält.

Der klassische Wunderbaum ist zu langweilig

Wenn der Standardbaum einfach zu langweilig wird, sucht man nach einer kreativeren Lösung. Und diese gibt es allemal – und zwar in unterschiedlichen Ausführungen. Lufterfrischer in allen erdenklichen Formen, Farben und Duftrichtungen können dem Auto eine persönliche Note verleihen. Wer ausgefallene Lösungen vorzieht, wählt gern die Form von Cupcake mit Kuchengeruch aus oder eine Plastikblume mit dem entsprechenden Aroma.

Klebstoff für die Karosserie

Durch Aufkleber an der Karosserie bekommt der Wagen erst recht einen individuellen Touch verpasst. Meist werden hier Statement.-Sticker ausgewählt, die einen Platz auf der Heckscheibe finden oder großflächige Klebefolien mit unterschiedlichen Motiven. Diese können fast das ganze Auto bedecken. Zwar kann man es hiermit leicht übertreiben, doch Hauptsache ist, man fühlt sich in seinem Auto noch wohler als vorher.

Motorradpflege: So kommt dein Bike durch den Winter

Ist die Motorradsaison erst mal zu Ende, müssen einige Maßnahmen ergriffen werden, damit das Fahrvergnügen auch in der nächsten Saison reibungslos funktioniert. Im Folgenden werden einige Dinge erwähnt, welche zum Überwintern des Motorrads nicht nur empfehlenswert, sondern auch wirklich wichtig sind. Der Experte Martin Spiecker erklärt die grundlegenden Pflege- und Präventivmaßnahmen.

Reinigung des Motorrads

Die wichtigste Grundvoraussetzung für den „Winterschlaf“ des Motorrads ist ein trockener Platz. Dazu eignet sich am besten eine Garage, eine Scheune oder ähnlicher Platz an. Das Motorrad wird zunächst von Verschmutzungen befreit. Anschließend wird das Motorrad mit einem gängigen Reiniger besprüht sowie nach der Einwirkungszeit des Reinigers mit Wasser und Schwamm gründlich abgespült.

Die Mückenreste werden vom Gabelholmen und Verkleidung entfernt. Auf einen Hochdruckreiniger sollte am besten verzichtet werden. Sonst könnte das Wasser in Steckverbindungen und ins Lager eindringen. Nach der Reinigung sollte man alle Teile abledern und trocknen lassen. Auch die Antriebskette mit dem Kettenreiniger sollte gereinigt und zum Trocknen gelassen werden. Die Kette wird nach der Reinigung mit einem Spray gefettet. Die Kettenspannung sollte geprüft und bei Bedarf korrigiert werden.

Flüssigkeiten

Der Tank soll randvoll gefüllt werden, um Korrosion zu entgehen, was insbesondere für Metalltanks gilt. Für die Materialbestimmung sollte ein Magnet an den Tank gehalten werden. Die Schwimmerkammern sollten bei Motorrädern mit Vergasern entleert werden. Die Benzinschläuche sollten bei dieser Gelegenheit auf Elastizität geprüft werden, was einfach mit einem Finger-Druck erfolgt. Auch wird empfohlen, ausgehärtete Schläuche auszutauschen.

Die Batterie wird am besten an ein Frischhaltegerät angeschlossen, wozu man die Batterie nicht ausbauen muss. Die Blei-Säure-Akkus werden aufgefüllt mit destilliertem Wasser bis zu der oberen Markierung. Wenn das Motorrad in einem Raum steht, der ungeheizt ist, muss im Kühlwasser der Frostschutz überprüft werden.

Ein Ölwechsel mit Filter ist dann empfehlenswert, wenn das Schmiermittel 6.000 km oder länger im Motor ist. Dazu wird der Motor warm gelaufen und das alte Öl ablaufen gelassen. Nachdem frisches Öl und Filter ersetzt sind, sollte der Motor für ein paar Minuten laufen gelassen.

Es wird zudem empfohlen, den Zustand und den Verschmutzungsgrad des Luftfilters zu überprüfen. Der Luftfilter kann entweder gereinigt oder erneuert werden.

Die Reifen werden ebenfalls auf Verschleiß und Beschädigungen überprüft. Anhand der DOT Nummer sollte das Alter der Reifen gesichtet werden. Das Herstellungsdatum steht auf der Reifenflanke. Es ist hierbei wichtig zu erwähnen, dass handelsübliche Reifen spätestens nach drei Jahren ausgetauscht werden sollten, selbst wenn ausreichend Profil vorhanden ist.

Räder und Bremsen

Die Räder sollten beim Überwintern möglichst entlastet werden. Dies ist nicht nur für die Reifen gut, sondern auch für das Fahrwerk selbst sowie für die Federelemente. Zentrale Motorradständer sind hierzu sehr hilfreich. Ansonsten sollte der Luftdruck um 1,0 bar über normal erhöht und erst wieder im Frühjahr reduziert werden.

Die Überprüfung der Bremsbeläge erfolgt per Sichtkontrolle. Diese sollten mit dem Schrauber ausgetauscht werden. Dasselbe gilt auch für die Bremsflüssigkeit. Diese sollte dann ausgetauscht werden, wenn die Flüssigkeit im Behälter eine braune bis dunkle Färbung aufweist. Die am Motorrad außen liegenden Gelenke werden mit einem Tropfen Öl versorgt.

Und zum Schluss…

Zum Schluss werden die metallischen Oberflächen mit einem Konservierungsspray versorgt. Daneben sollten die zugänglichen Ecken nochmal auf Verschmutzung überprüft und die Lack- und Kunststoffteile mit Pflegemittel versorgt werden. Das Schlummern des Motorrads kann beginnen, wenn die Staubhaube über das Bike gezogen wird.

Wenn Hunde Autos testen

Bei der Auswahl des neuen Autos muss man sich über verschiedene Faktoren Gedanken machen. Wer Kinder hat, greift in der Regel nach einem Familienauto, in dem ausreichend Platz zur Verfügung steht. Doch was ist mit Hundebesitzern? Wir haben einfach unsere zwei Hunde mit zu der Testfahrt genommen, um zu prüfen, wie ihnen das Auto gefällt.

Hunde mit an Board

Mit einem Geländewagen unterwegs, mit drei Hunden im Wagen, wollten wird den neuen Volvo XC 90 testen. Unser Ziel war das Hotel Hilton, der Veranstaltungsort der Presse-Fahrvorstellung des neuen XC 90. Bereits der Weg dahin war alles andere als angenehm. Immerhin hieß es, sich durch den Großstadtdschungel zu zwängen, sich mit all den Umleitungen auseinanderzusetzen, bis endlich das Hotel vor uns erschien.

Einer der Mitarbeiter des Presseteams wies uns einen Parkplatz zu. Was er in dem Moment jedoch nicht wusste, war, dass die Hunde den neuen SUV testen sollen. Als wir die Tür öffneten und die drei Hunde auf den neuen XC 90 zusteuerten, war sein Blick einfach unbeschreiblich.

Zerkratzte Eistiegsleiste

Die Hundepfoten nahmen wenig Acht auf die neuen beigefarbenen Ledersitze. Und auch die Eistiegsleiste bekam sofort Einstiegsspuren. Doch zumindest hatten wir es zur Fahrvorstellung geschafft.Bei unserem Anblick erstarrten jedoch die Mitarbeiter des Vier-Sterne-Hotels. Denn Hunde waren in diesem gar nicht erlaubt. So wundert es nicht, dass am Volvo Stand uns die Schlüssel für den Testwagen zügig in die Hand gedrückt wurden, obwohl wir eigentlich erst mal eine Pause einlegen und etwas zu Mittag essen wollten.

Hunde im Hotel nicht erwünscht

Unser Vorhaben, erst mal etwas zu essen, wurde zusätzlich von einem Kellner unterbrochen. Diesem wurde inzwischen mitgeteilt, jemand hätte Hunde mit in das Hotel gebracht. So kam er eilig auf uns zu, um uns mitzuteilen, dass Hunde im Restaurant leider nicht gestattet waren. Wir taten so, als wären wir darüber ziemlich überrascht.

Zumindest zu dem neuen Volvo passten wir hervorragend zusammen. Der SUV mit den T-förmigen Tagfahrleuchten, welche von Volvo als „Thors Hammer“ bezeichnet wurden, soll gleich dem nordischen Gott sehr gefräßig und daneben noch launisch sein. Daher waren wir auf die Fahrt ziemlich gespannt. Die Vorfreude darüber hemmte etwas die Enttäuschung über die verpasste Chance, vorher etwas zu essen. Statt dessen begaben wir uns in die Tiefgarage.

Vor der Testfahrt

In der Tiefgarage trafen wir auf freundlich lächelnde Gesichter, welche uns zu der Fahrvorstellung willkommen hießen. Vor uns standen zwanzig Fahrzeuge aufgereiht in den Farben Schwarz, Weiß, Silber und den Sandfarben. Das sandfarbene Fahrzeug sollte die nächsten zwei Stunden uns gehören. Optisch waren meine Kollegin und ich sehr überrascht. Denn obwohl das Fahrzeug klar geometrische Formen wie seine Vorgänger besitzt, erscheint er dank dem neuen Kühlergrill deutlich bulliger.

Das ideale Auto für Individualisten

Zunächst warfen wir den Blick in die beigelegte Broschüre, welcher nach das Auto ein Fahrzeug für Individualisten sei mit dem nötigen Kleingeld. Im Vergleich zum neuen GLE von Mercedes-Benz beträgt der Basispreis des Volvo immerhin 600 Euro weniger. Bei unserem Testfahrzeug handelte es sich um den XC 90 DC AWD Inskription, welcher für 97.080 Euro zu haben ist. Das Dieselfahrzeug weist 225 PS auf mitsamt Allradantrieb und einem Achtgang-Automatikgetriebe. Der Broschüre nach soll der durchschnittliche Verbrauch bei 5,8 l liegen. Ob dies tatsächlich stimmt, ist uns weiterhin unklar.

Was uns jedoch am meisten interessierte, war die Hundekompatibilität des Fahrzeugs. Unsere Schäferhündin nahm im Kofferraum Platz, welcher mit einem adaptiven Luftfahrwerk ausgestattet ist. Dies ermöglicht das Absenken des Hecks per Knopfdruck, und zwar um fünf Zentimeter. Der Aufpreis hierfür beträgt 2.560 Euro. Für weitere 219 Euro kann man das praktische Hundegitter bekommen.

Als Fünfsitzer bietet der Volvo ein Gepäckraumvolumen von 721 l und in der siebensitzigen Variante weitere 314 l Fassungsvermögen. Dadurch bleibt weiterhin ausreichend Platz für den großen Hund.

Rücksitze etwas zu kurz für große Hunde

Die zwei weiteren Hunde, welche auf den Rücksitzen Platz zu nehmen hatten, waren im Vergleich zu der Schäferhündin weniger zufrieden. Denn die Rücksitze erwiesen sich als überraschend kurz. Für größere Hunde wären die Rücksitze daher sehr unbequem.

Dank dem weichen Leder und Holz im Innenraum sowie den handgefertigten Elementen punktet der Innenraum des Fahrzeugs jedoch trotzdem, denn dieses besitzt tatsächlich die in der Broschüre versprochene „wohnliche Atmosphäre“.

Richtige Klimaanlage für die Hunde im Fahrzeug

Wir wählten unter den drei vorinstallierten Routen im Navi die Wald-Route. Der Motor sprang durch die Betätigung des Startknopfes sofort an. Und die Geschwindigkeit, sowie die Routinenhinweise und die Verkehrsschilder wurden in die Windschutzscheibe projiziert. Das Head-Up-Display war sehr angenehm. Worauf wir jedoch besonders achteten, war die Klimaanlage. Denn Hundebesitzer wissen, dass gerade diese für eine angenehme Fahrt für die Hunde ausschlaggebend ist.

Der Volvo bietet eine Vierzonen-Klimaautomatik bei einem Aufpreis von 600 Euro, welche selbst für die äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe eine individuelle Temperatur- und Belüftungsregelung ermöglicht. Die Hunde fühlten sich dadurch sichtlich wohl. Die Vierzonen-Klimaautomatik kann in der siebensitzigen Version nach Wunsch um die Klimatisierung der dritten Sitzreihe ergänzt werden.

Angenehme und sichere Fahrt

Ansonsten fuhr das Auto sehr angenehm. Dabei stellte sich das Lenkrad auf die jeweilige Geschwindigkeit ein und der Spurhalteassistent sorgte zuverlässig dafür, dass das Fahrzeug nicht unerwartet auf der Gegenfahrbahn landet. Durch die vielen Sicherheitssysteme im Fahrzeug scheint eine Kollision fast unmöglich. Trotzdem beinhaltet das Fahrzeug eine Heckaufprallabschwächung, auf die man als Hundebesitzer keinesfalls verzichten sollte.

Vor der Rückfahrt zum Hilton gewährten wir den Hunden einen kurzen Lauf durch den Match, wonach es mit dreckigen Pfoten wieder zum Hotel zurück ging. Zwar war der Tag insgesamt sowohl für uns als auch für die Hunde sehr stressig, doch die Fahrt mit dem neuen XC 90 war es wert. Den hätten sicherlich nicht nur wir, sondern auch die Hunde am liebsten mit nach Hause gefahren.

Motorrad-Film zum Mitschwärmen

Wenn die Motorradsaison um ist, und das eigene Motorrad eingewintert ist, kann man sich an den Wochenenden mal einen Filmabend gönnen. Einer der Filme, die man als Motorrad-Fan unbedingt gesehen haben muss ist „Quadrophenia“. Der Film stammt aus dem Jahr 1979 und gilt mittlerweile als Klassiker unter den Bikerfilmen. Und selbst wenn man sich diesen mal angesehen hat, lohnt es sich, ihn wiederzuentdecken.

Quadrophenia – ein Blick in die 60er Jahre

Der Film basiert auf der gleichnamigen Rock-Oper von The Who aus dem Jahr 1973, jedoch nur lose. Er erzählt die Geschichte eines Jugendlichen in den 60er Jahren in London. Im Jahre 1964, der Zeit der sog. „Bank Holiday Riots“, kam es immer wieder zu Straßenschlachten zwischen den Rockern und den Mods, zwei rivalisierenden Jugendbanden. Im Gegensatz zu den Rockern mit ihrer charakteristischen Lederkleidung und den schweren Motorrädern bevorzugen die Mods Anzüge und Militärparka mit militärischen Abzeichen und sind mit Motor-Scootern unterwegs.

Im Zentrum des Geschehens steht Jimmy, der junge Anhänger der Mods aus London, welcher von Phil Daniels gespielt wird. An den Wochenenden bricht der Jugendliche aus seinem Alltag aus, welchen seine Arbeit in einer Poststelle ausmacht, und reist herum mit seinem Lambretta Motor-Scooter. Dabei taucht er in die Welt aus Drogen und Partys seiner Jugendbande ab. Unzufrieden mit seinem Leben allgemein taucht er gemeinsam mit seinen Freunden Chalky (Phil Davis), Dave (Mark Wingett), Spider (Gary Shail) und dem Rest der Clique in eine Welt, welche ihm die Flucht aus dem eigenen Alltag ermöglicht. Zunehmend wird er immer mehr vom Mod-Lifestyle desillusioniert, bis sein Leben eine radikale Wende einnimmt.

Ein Film als ein mitreißendes Zeitbild der Atmosphäre des „Swinging-London“

Der Film gilt als ein Zeitbild der Atmosphäre der 60er Jahren in London und den zwei großen Banden jugendlicher Subkulturen. Die Szenen der Straßenkämpfe in Brighton sind ausgedehnt, sodass die fesselnde Energie regelrecht auf den Zuschauer übertragen wird. Kaum ein anderer Film erzeugt eine so realitätsnahe Vorstellung der Mod-Ära mit ihren Vespa und Lambretta Motor-Scootern. Daneben lässt der Film ein universelles Porträt der Jugend- und Gegenkultur entstehen.

Richtiges Trinken auf Motorradreisen

Motorradfahrer kosten die Sommerzeit so richtig aus. Doch damit die Fahrten tatsächlich zum Vergnügen werden, muss neben den Fahrstrecken auch das Essen und das Trinken auf den langen Fahrten bedacht werden. Immerhin tragen diese zur Fahrsicherheit bei.

Unzureichend Flüssigkeit beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit

Der leidenschaftliche Motorradler, Dr. Christoph Scholl, welcher auf vielen Motorradtrainings als Rennarzt unterwegs ist, gibt mit seiner Aussage, Motorradfahrer würden nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, zu bedenken. Und das, so der Rennarzt, unabhängig von derem Alter. Dabei muss die Flüssigkeitszufuhr gerade bei warmem Wetter gewährleistet sein, da viel geschwitzt wird. Der Arzt erklärt, dass bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr sich das Blut verdickt. Dadurch gelange nicht ausreichend Sauerstoff zum Gehirn. Auch die Nährstoffe können in diesem Fall nicht richtig zum Gehirn gelangen. Das Resultat davon sei eine nachgelassene Konzentrationsfähigkeit.

Die Flüssigkeitszufuhr ist auf Motorradreisen äußerst wichtig

Eine geringere Konzentration kann schlimme Folgen haben – gerade für Motorradfahrer. Daher rät der Arzt dazu, spätestens alle zwei Stunden Pause einzunehmen und ausreichend zu trinken. Damit leichter ausgerechnet wird, wie viel Flüssigkeit eingenommen werden soll, gilt als die Faustregel, dass es pro Stunde fünf Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht sein müssen. Daher darf die Mitnahme von Flüssigkeit keinesfalls vernachlässigt werden. Wer glaubt, das Problem dadurch lösen zu können, indem er vor der Fahrt mehr trinkt, wird lediglich öfters eine Pinkelpause einlegen müssen.

Welche Flüssigkeit soll es sein?

Der Arzt rät dazu, keinesfalls Alkohol und Kaffee unterwegs zu trinken. Neben Wasser, so der Arzt, seien Apfelschorle und ungesüßter Früchtetee die beste Auswahl. Von den isotonischen Getränken, welche als Frischemacher angepriesen werden, hält der Arzt wenig. Daneben rät er von Energy-Drinks vollkommen ab, da diese zu viel Koffein enthalten.

Das Essen darf ebenfalls nicht vernachlässigt werden

Das Essen ist neben dem Trinken für Motorradfahrer ebenfalls sehr wichtig. Der Arzt rät dazu, lieber öfter leichte Portionen einzunehmen als sich auf große Portionen einzulassen. Müsli, Salate, Suppen und Nudeln stehen dabei ganz vorne auf der Liste, während Knödel, Kraut und eine Schweinshaxe lieber für das Ziel gelassen werden sollten. Denn schweres Essen kann unterwegs zu Problemen führen. Den Schokoriegeln mit künstlichem Honig sollte lieber ein Butterbrot mit Auflage vorgezogen werden.

 

Der beste aller Zeiten? Valentino Rossi im Profil

Ist Dottore tatsächlich richtiger Doktor? Denn Italiener lieben es einfach, Titel zu vergeben. Darin sind sie mindestens genauso eifrig wie die Österreicher. Doch in diesem Fall handelt es sich nicht um einen bloßen Titel. Rossi ist nämlich tatsächlich Doktor. Den Doktortitel bekam er ehrenhalber von der Universität von Urbino verliehen. Wenn man ein neunfacher Weltmeister ist und für das beste oberste Treppchen der meisten Moto-GP Siege lediglich zehn Siege fehlen, ist man einfach der beste und heißt Valentino Rossi.

Mit 37 Jahren bereits eine Legende

Der Italiener ist gerade 37 Jahre alt geworden und bereits eine Legende. Während James Dean verschmitzt schaut, strahlt der Rossi geradewegs. Das erste Mal ist er mit 18 Jahren Weltmeister geworden. Das war im Jahre 1997. Im Alter von 22 Jahren war er bereits Weltmeister in drei Klassen. Und wann ist er weltweit berühmt geworden? Mitte Zwanzig war der Rossi, als bereits die ganze Welt ihn kannte. Viele berühmte Persönlichkeiten brauchen da schon etwas länger. Aber wer über 300 km/h auf zwei Rädern fährt, schafft dies auch früher.

Ein Verfahren gegen Steuerhinterziehung bereits mit 28 Jahren

Als Rossi 28 Jahre alt war, wurde ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen ihn eröffnet. Zwar stoppte dies etwas seine Karriere, doch ein Jahr später kaufte er sich für 35 Millionen frei. Und das fand man erneut einfach nur geil. Angeblich ging es um 112 Millionen nicht Versteuertes. In seiner Jugend soll Rossi ein großer Fan vom Japaner Norifumi Abe gewesen sein. Jeder, der diesen noch kennt, weiß auch warum.

Die Zahl 48 – das Fixum Rossis Karriere

Bereits Rossis Vater trug die Zahl 48. Wenn es jedoch um Motorradmarken geht, ist Rossi eher variabel. Zuerst Aprilia, anschließend Honda. Danach folgten Yamaha, Ducati und jetzt ist es wieder Yamaha. Seine Yamaha YZR-M1 besitzt übrigens Räder aus geschmiedetem Magnesium. Sonst handelt es sich ja beim Magnesium mit dem Symbol Mg und der Ordnungszahl 12 um etwas, was gegen Krämpfe eingenommen wird. Rossi fährt darauf. Und dies ist wiederum eine Anspielung auf Donald Duck, bzw. auf dessen Alter Ego Phantomias. Auf Italienisch heißt es: Paperinik.

Jeder richtige Mann hat Spitznamen. Valerio Rossi besitzt gleich mehrere davon. Der letzte Spitzname ist The GOAT – „greatest of all times“. Und das ist keineswegs eine Untertreibung.

Autofußmatten – Alles, was man wissen muss!

Die grundlegende Funktion der Fußmatte ist sowohl vor der Wohnungstür als auch im Auto dieselbe. Sie dient dazu, den Schmutz von den Schuhen abzustreifen. Im Auto wird die Fußmatte mit einem Griff herausgenommen. Meist besteht die Autofußmatte aus Gummi oder aus einem Gummit-Textil-Mix. Im Idealfall ist die Reinigung der Autofußmatte ziemlich einfach. Im Auto ist sie unerlässlich, zumal sie zu der Werterhaltung des Autos beiträgt. Denn beim Kauf eines Autos achten die potenziellen Käufer in erster Linie gerade auf eine saubere Optik.

Autofußmatten – Arten

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Fußmatten. Die einen sind auffällig designt, die anderen tragen das Logo des jeweiligen Herstellers oder der Automarke und fungieren im Autoinnenraum als ein Dekorationsobjekt. Daher gibt es auch exklusive Modelle, welche aus Teppichseide, Holz Edelstahl oder Kunststoff bestehen. Solche werden meist in Luxusautos beobachtet und werden gegen Aufpreis geliefert. Es gibt aber auch robuste Fußmatten für das Auto, diese werden von Spezial-Herstellern wie Tuning Art angeboten. 

Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formen, aus unterschiedlichen Materialien und unterschiedlicher Haltbarkeit. In Anlehnung auf die verschiedenen Eigenschaften und die Qualität der Autofußmatten richtet sich auch deren Preis. Um die richtige Fußmatte auszuwählen, sollte man sich vor dem Kauf unbedingt über die wichtigsten Merkmale erkundigen. Denn bei der vorliegenden riesigen Auswahl an Autofußmatten fällt es gar nicht leicht, sich für eine zu entscheiden.

Marke oder No Name-Autofußmatte

Die wichtigste Eigenschaft der Fußmatte ist sicherlich deren Passform. Immerhin kann diese die Fahrsicherheit ziemlich beeinflussen. Denn verklemmte Pedale oder verrutschte Matten lösen sehr häufig Unfälle aus. Autofußmatten des Autoherstellers sind speziell für das jeweilige Automodell hergestellt, sodass ihre Passform ideal ist. Zudem passen sich diese optisch dem Innenraum des Autos an. Daher stellen solche Fußmatten immer eine gute Auswahl dar.

Wer jedoch lieber zu einer Allround-Fußmatte greifen will, sollte diese vor dem Kauf erst Mal im Fahrzeug überprüfen. Selbst die Fußmatte vor dem Beifahrersitz sowie diejenigen Fußmatten vor der hinteren Sitzbank sollten unbedingt vor dem Kauf auf Rutschfestigkeit untersucht werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Fußmatten bis unter die Sitze reichen. Die Verlängerung darf vor den vorderen Sitzen keineswegs an den Sitzschienen klemmen. Wer also Dritthersteller bevorzugt, sollte zumindest überprüfen, ob diese vom Fahrzeughersteller empfohlen werden.

Anschaffungsarten

Die Autofußmatten können bequem online ausgewählt und bestellt werden. In diesem Fall wird eine detaillierte Übersicht über die Automarke, das jeweilige passende Fahrzeugmodell sowie die Optik aufgeführt. Solch eine Anschaffungsart ist ziemlich unkompliziert und die Lieferung erfolgt in der Regel sehr schnell.

Daneben besteht die Möglichkeit, die Autofußmatten vor Ort beim Händler zu kaufen. Der Vorteil dieser Anschaffungsart liegt in der Möglichkeit, die Fußmatte vor dem Kauf im Auto auszuprobieren.

Haltbarkeit

Autofußmatten sind einer enormen Belastung ausgesetzt. Denn diese werden nicht nur durch den Schmutz beim Ein- und Aussteigen aus dem Wagen beansprucht, sondern selbst bei der Reinigung. So werden die Fußmatten mit der Zeit porös, ausgefranst und abgewetzt. Solche Fußmatten sollten rechtzeitig durch neue ausgetauscht werden, da sie sonst die Fahrsicherheit einschränken können.
Auf die Haltbarkeit der Autofußmatten übt sowohl die Häufigkeit deren Verwendung, sowie das Material den größten Einfluss aus.

Das optimale Material

Das ausgewählte Material sollte in erster Linie rutschfest, schwer entflammbar und antistatisch sein. Stabile Gummimatten mit erhöhtem Rand haben sich in der Praxis als eine hervorragende Auswahl erwiesen.
Andere Autofußmatten werden auch als Autoteppich bezeichnet und bestehen meist aus Sisalfaser oder aus vergleichbarem Material. Da der Schmutz teilweise in diese eindringt, ist deren Reinigung etwas aufwendiger.

Manche Materialien sollen den Fußmatten einen stabilen optischen Eindruck verleihen, können jedoch ungeeignet sein. Zu diesen zählen Beflockungen mit aufgeschäumter Kreide, Schaumstoff oder Granulat. Diese lösen sich schnell auf und vermindern somit die Haltbarkeit der Autofußmatte. Veloursmatten können oft zum günstigen Preisen gefunden werden. Diese sind meist klein und verrutschen sehr leicht im Wagen, sodass sie weniger zu empfehlen sind.

Pflegetipps

Die Autofußmatten müssen regelmäßig gepflegt und gereinigt werden. Diese sollten alle entfernt werden, bevor mit dem Staubsaugen des Autos begonnen wird. Sehr oft befindet sich auf dem Boden unter den Fußmatten angesammelter Schmutz oder Feuchtigkeit, sodass dies regelmäßig überprüft werden sollte. Sind die Fußmatten beschädigt, sollten sie am besten gleich ausgetauscht werden.

Autofußmatten aus Gummi lassen sich leicht mit Wasser und mit einem leichten Reinigungsmittel säubern. Das Reinigungsmittel muss vollständig entfernt werden, da eventuelle Rückstände den Gummi mit der Zeit auflösen können.

Autofußmatten aus Textil werden ausgeklopft und anschließend von beiden Seiten mit dem Staubsauger abgesaugt. Bei diesen ist eine Nassreinigung nur dann erforderlich, wenn es sich um extreme Verschmutzungen handelt.

Wissenswertes zum Motorradführerschein

Bei einem Motorrad handelt es sich viel mehr als um ein gewöhnliches Fortbewegungsmittel. Denn kein anderes Gefährt vermittelt solch ein Gefühl der absoluten Freiheit. Bevor man sich auf diesen Spaß jedoch einlassen kann, muss man eine Fahrerlaubnis erwerben. Im Folgenden werden alle Informationen zum Erwerb des Motorradführerscheins gegeben sowie zu den Führerscheinklassen und den anfallenden Kosten.

Voraussetzungen für den Motorradführerschein

Es werden drei verschiedene Führerscheinklassen beim Motorrad unterschieden. Für alle muss man verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Ein Erste-Hilfe-Kurs und ein Sehtest gelten als eine gemeinsame Voraussetzung. Ansonsten gibt es folgende spezielle Regelungen für die einzelnen Klassen:

– Führerscheinklasse A1 – Leichtkrafträder – Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren und diese Führerscheinklasse erlaubt das Fahren eines Leichtkraftrades bis zu 125 ccm Hubraum und einer Motorleistung von bis zu 11 kW. Das erlaubte Verhältnis der Leistung zum Gewicht beträgt bis zu 0,1 kW/kg Leermasse.

– Dreirädige Kraftfahrzeuge – Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren und es wird das Führen von dreirädrigen Kraftfahrzeugen erlaubt mit einem Hubraum von mehr als 50 ccm. Die Höchstgeschwindigkeit kann über 45 km/h liegen und die Motorleistung bis zu 15 kW betragen.

– Führerscheinklasse A2 – Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren und diese Führerscheinklasse erlaubt das Führen von Fahrzeugen mit einer Motorleistung von bis zu 25 kW. Das maximale Verhältnis der Leistung zum Gewicht beträgt 0,2 kW/kg.

– Führerscheinklasse A – Das Mindestalter liegt bei 24 Jahren. Wer bereits einen Führerschein der Klasse A2 mindestens zwei Jahre lang besitzt, kann diesen Führerschein vor dem 24. Lebensjahr erwerben. Dazu muss er eine zusätzliche Prüfung ablegen. Mit dieser Führerscheinklasse wird das Führen von zweirädrigen Krafträdern erlaubt, mit und ohne Beiwagen, welche mehr als 50 ccm Hubraum aufweisen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Fall über 45 km/h und die Motorleistung mehr als 15 kW.

– Dreirädrige Kraftfahrzeuge – Das Mindestalter liegt bei 21 Jahren. Wen man bereits den Führerschein der Klasse A2 besitzt, verringert sich das Mindestalter. In diesem Fall ist das Führen dreirädriger Kraftfahrzeuge mit einer Motorleistung über 15 kW mit einem Hubraum von mehr als 50 ccm erlaubt.

Theorie- und Praxisunterricht

Der Theorie- und Praxisunterricht ist für einen Motorradführerschein unerlässlich. Am Ende steht eine Prüfung an, wobei in der Regel erst die theoretische Prüfung abgelegt wird, bevor die praktische erfolgt.

Der Theorieunterricht enthält neben allgemeinen Grundlagen und Hinweisen für das Fahren im Straßenverkehr spezielle Lektionen über die Unterschiede zwischen den Maschinen, der Technik , der geeigneten Kleidung und anderen Informationen.

Bei der praktischen Ausbildung erfolgen zunächst Übungsstunden auf dem Verkehrsübungsplatz vor der Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr. Der Fahrschüler wird auf Fahraufgaben vorbereitet, welche wichtig sind. Zu diesen zählen das Slalom-Fahren in niedriger Geschwindigkeit, das Ausweichen und die Vollbremsung. Die sog. Pflichtstunden, bzw. Sonderfahrten müssen ebenfalls absolviert werden. Diese setzen sich aus Überland-, Nacht- und Autobahnfahrten zusammen. Die praktische Prüfung selbst dauert etwa eine Stunde. Dabei wird durch den Straßenverkehr unter den Anweisungen des Prüfers gefahren, unter Anwendung des Gelernten.

Die anfallenden Kosten

Die Kosten für den Motorradführerschein können zwischen einzelnen Fahrschulen und Regionen variieren. Die ungefähren Richtwerte sind folgende:

– Führerscheinklasse A1 – ca. 1.200 Euro
– Führerscheinklasse A2 – ca. 1.300 Euro (günstiger bei Vorbesitz von A1)
– Führerscheinklasse A – ca. 1.500 Euro (günstiger bei Vorbesitz von A1)

Die Kosten fassen verschiedene Unterrichtsbestandteile zusammen. Zu diesen zählen die Anmeldegebühr bei der Fahrschule, die Übungsfahrten, die Sonderfahrten und das Lernmaterial, sowie die Kosten für den Sehtest, den Erste-Hilfe-Kurs und die Gebühren für die Prüfungen selbst und die Prüfung beim TÜV. Daneben fällt eine Ausstellungsgebühr für den Motorradführerschein an.

Zu Besuch im DDR-Motorradmuseum

Motorradliebhaber müssen mindestens ein Mal das DDR-Motorradmuseum besuchen. Denn dieses enthält 140 restaurierte Motorräder, Mopeds und Roller aus den 40 Jahren der DDR-Produktion. Das Museum bezog Ende 2008 die historischen S-Bahn-Bögen zwischen dem Alexanderplatz und dem Hackeschen Markt, gegenüber dem Berlin-Carré. Von den Herstellern sind einfach alle im Museum vertreten. Selbst Sport- und Rennmaschinen, sowie Gespanne und Fahrzeuge der Nationalen Volksarmee (NVA), der Polizei und der Feuerwehr sind ausgestellt. Zudem können im Museum richtige Schätze und Modelle des Kultrollers „Schwalbe“ bestaunt werden.

Der erste Eindruck vom DDR-Motorradsportmuseum

Bereits beim Eintreten schlägt das Herz jedes Motorradliebhabers höher. Es fallen sofort paar Modelle ins Auge, welche magisch und anziehend wirken. Wer Motorräder liebt, wird sich in diesem Museum sicherlich wie im Himmel vorkommen. Einzig eine Tatsache schmerzt etwas – nämlich dass die Motorräder zwar angeschaut, aber nicht angefasst werden dürfen.

Von alltagstauglichen Motorradklassikern bis hin zu Offroad Motorrädern

Wenn man die Treppe hinunter läuft, trifft man auf der unteren Etage auf zahlreiche Schönheiten. Für den Eindruck einer Zeitreise sorgen Gegenstände aus der damaligen Zeit. Man kann verträumt durch die Motorradklassiker wandeln. Wer ausreichend Geduld besitzt und den Blick von den Schönheiten reißen kann, sollte sich die technischen Details auf den Ausstellern durchlesen. Mit dabei sind auch Sondermodelle, wie „Moskwa“.

Die bekanntesten Hersteller und Fahrzeuge der DDR-Behörden

Der nächste Ausstellungsraum ist nicht weniger interessant. In diesem sind bunte Motorradmodelle des Herstellers ausgestellt. Immerhin gehörte MZ bis zur Wende zu den größten Herstellern von Motorrädern auf der Welt. Im selben Raum entdeckt man schnell auch Fahrzeuge der DDR-Behörden. Daneben findet man in diesem Raum eine rekonstruierte Altberliner Kellergarage von 1962 vor.

Der letzte Ausstellungsraum lädt zum Verweilen ein

Im letzten Raum des DDR-Motorradmuseums werden Filme aus der vergangenen Zeit gezeigt. Durch diese stellt man leicht fest, dass die Bürger der damaligen DDR offensichtlich so richtig begeistert vom Motorradsport waren. Neben Werbefilmen kann man Dokumentationen von Motorradrennen sehen, bei denen es über Feld und Wiesen geht. Tatsächlich galt der Motorrad-Geländesport als eine beliebte Sportart in den Anfängen des DDR.

Ein Museum, das die Liebe zum Motorrad so richtig unterstreicht

Die Liebe zum Motorrad war in der DDR offensichtlich wirklich groß und vielseitig. Das DDR-Motorradmuseum spiegelt dies wider. Denn bei fehlenden Ersatzteilen wurden welche einfach selbst angefertigt, wobei ganze Verkleidungen nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen geschaffen und montiert wurden. In diesem Museum kann man die Liebe der Fahrer zu ihren Motorrädern deutlich spüren, weshalb dieses Museum ein Muss für jeden Motorradliebhaber ist.